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Pater Pawel Chomitsch


о. Павел Хомич

Pavel Semenowitsch Chomitsch wurde am 17. Oktober 1893 in Wolkowysk im Grodnogouvernement geboren. Er absolvierte ein Priesterseminar und studierte an der Priesterakademie in Sankt- Petersburg. 1916 wurde er Pfarrer, arbeitete in den Pfarrkirchen in Petrograd und in der Umgebung. Seit 1920 war er Dekan in der Pfarrei des Heiligen Kasimir in Leningrad. Er leitete Gläubigergruppen, Terziaren des Heiligen Franziskus, die Rosenkranzgruppen, 1926 wurde er in Leningrad verhaftet und zu 10 Jahren Lager verurteilt. Er war der Gefangene des Solovezker Lagers. Befreit wurde er im Jahre 1936. Vergeblich suchte er die Möglichkeit in verschiedenen Städten Russlands zu dienen. Im August 1939 kehrte er nach Leningrad zurück, wo er illegal lebte und heimlich Messen in den Wohnungen las. Als der Große Vaterländische Krieg ausbrach, nahm er die Pflichten des Apostolischen Administrators in Leningrad auf. 1942 wurde er verhaftet und zum Erschießen verurteilt. Am 10. September 1942 wurde er in Leningrad erschossen.

In der Gefangenschaft in Solowki zeigte er die Barmherzigkeit zu den anderen Gefangenen, besuchte oft die Kranken, spielte eine große Rolle unter den Gefängnis - Pfarrern, war einer der Organisatoren deren religiösen Lebens. Während der Verhöre sprach Pater Pavel offen von seiner religiösen Tätigkeit und seinen Überzeugungen, obwohl er wußte, dass dies zu Verfolgung und Tod führen wird.

Pater Pavel wurde von seiner Gemeinde geliebt und geachtet. Die Gläubigen Sankt-Petersburgs bewahren das Andenken an seinen qualvollen Tod und sind überzeugt, dass er der Glorifizierung zum Heiligen würdig sei.





Die Fotografie



© Postulator Causae Beat. seu Declarationis Martyrii S. D. Antonii Malecki et Soc.