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Pater Konstantin Budkewicz



о. Константин Будкевич
Konstantin Romuald Julianowicz Budkewicz wurde am 19. Juni 1867 im Subrach Dwiner Gouvernement geboren. Er hat Sankt - Petersburger Priesterseminar und Priesterakademie absolviert. Im Jahre 1893 wurde er Pfarrer und Doktor der Theologie, Vikarius und Katechet in der Pfarrei der Heiligen Dreifältigkeit in Pskov. Seit 1896 - Katechet in dem Männer- und Frauengymnasium in Witebsk. Seit 1903 dient er in der Pfarrei der Heiligen Katharina in Sankt - Petersburg. Seit 1905 ist er deren Abt geworden. Seit 1908 - Dekan vom Petersburger Dekanat. Im Jahre 1918 - Prälat und Generalvikarius bei Bischof Jan Zeplak, der in Petersburg diente. Er war ein hervorragender Organisator und eine Persönlichkeit, insbesondere auf dem Gebiet der Entwicklung der polnischen Ausbildung in den Petersburger Gemeinden und in der Umgebung. Viel Zeit widmete er der Wohltätigkeit, organisierte die Geistlichkeit, damit sie die Rechte der Gläubigen verteidigen. Im Jahre 1918 forderte er die Befreiung des von der Sowjetregierung verhafteten Metropolit Eduard Ropp. Seit 1922 ist er Professor eines neu organisierten illegalen Priesterseminars, weil es unmöglich wurde , legal die Pfarrer vorzubereiten. Am 13. März 1923 wurde er samt dem Bischof Zeplak verhaftet. Am 21.-26. März 1923 wurde er im offenen Gerichtsprozeß zum Erschießen verurteilt. Er wurde in der Osternacht vom 31.März auf den 1. April 1923 erschossen.

Pater Konstantin war bereit, den qualvollen Tod für den Glauben zu sterben. Im Brief eines Mannes (des Agenten von GPU), der bei der Ermordung anwesend war, wurde dem Advokaten des Pfarrers gesagt, dass der Dekan im vorhinein einen Brief dem Papst geschrieben hatte, dass er vollkommen ruhig war und sich zu einem anderen Agenten mit den Worten wandte: "Ich bitte meinen letzten Gruß an den Pater Zeplak zu übergeben und bestätigen, dass ich bis zum letzten Augenblick dem heiligen Stuhl treu bleibe." Nach diesen Worten traf der Schuß sein Haupt. Nach einer anderer Auslegung bekreuzigte sich der Prälat, segnete den Henker und zwei deren Gehilfen, kehrte sich zur Wand und flüsterte die Worte eines Gebets. Der Schuß hat sein Gebet unterbrochen.

Seit dem Moment seines Todes sind die Menschen an seiner Heiligkeit überzeugt und das Andenken an sein Martyrium ist unter den Gläubigen erhalten geblieben, auch in der Pfarrei der Heiligen Katharina in Sankt-Petersburg, wo seine Stola aufbewahrt ist. Die Gläubigen beten um sein Eintreten sowohl in Russland als auch im Ausland. Die Pfarrer berichten in den Prädigten über seinen qualvollen Tod. Dem Pater Konstantin sind einige Publikationen gewidmet.




Die Fotografie
  

© Postulator Causae Beat. seu Declarationis Martyrii S. D. Antonii Malecki et Soc.